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Flash, ja oder nein?

Flash WebdesignFlash ist eine Technik, die sich von “normalen” HTML Seiten grundsätzlich unterscheidet. Flash ist in Verruf geraten, Spielerei zu sein, die letztlich nur störe und dem Besucher nicht diene.

Wie ist es denn nun wirklich?

Vorteile:

  • Flash ist vollkommen Browserunabhängig. Der Flash Player hat mittlerweile eine Verbreitung von über 95% und praktisch jeder kann diese Technologie nutzen. Somit werden Flash-Seiten überall gleich angezeigt.
  • Flash ist eine hervorragende Möglichkeit, um Videos in eine Website zu integrieren. Es ist nicht mehr nötig, das Video erst herunter zuladen, sondern es kann sofort angeschaut werden.
  • Flash ist ferner eine gute Technologie, um Interaktivität zwischen Besuchern und Siteanbietern herzustellen. Für Buchungsformulare, Anfragen und vielerlei mehr ist Flash wunderbar geeignet.
  • Flash ist für Visualisierungen eine hervorragende Wahl. Folienpräsentationen können helfen, Sachverhalte anschaulicher zu präsentieren.
Nachteile:

  • Flashfilme werden defacto nicht von den Suchmaschinen indiziert. Eine Seite, die nur auf der Flashtechnologie basiert, hat bei Google keine groeßn Chancen.
  • Der Besucher muss den Flash-Player installiert haben. Dies ist aber bei über 95% der Internet Nutzer der Fall.

 

Zusammenfassung:
Wird Flash nicht nur für Intro’s und andere Spielereien verwendet, und gewährleistet der Designer eine entsprechende Usability, ist Flash eine wichtige und gute Technologie, um moderne Webseiten zu gestalten. Wichtige, Suchmaschinen relevante Inhalte sollten aber in Standartkonformem HTML geschrieben werden.  

Das einflussreichste Unternehmen der Welt…

… ist laut einer Umfrage unter den Lesern des Time Magazin: Goolge. Google besitzt mittlerweile auch den höchsten Markenwert aller Unternehmen dieses Planeten. Google deckt ferner über 93% des deutschen Suchmaschinenmarktes ab. Somit entscheidet Google über die Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit eines jeden, der im Internet aktiv ist, und hier seine Produkte oder Dienstleistungen anbietet.

Gerald Reischl hat sich in seinem lesenswerten Buch “Die Google Falle” Gedanken zu diesem Thema gemacht, und präsentiert die Ergebnisse seiner Recherchen. Er stellt in Zweifel, dass die Suchergebnisse von Google wirklich 100% objektiv zu stande kommen.

Das sind natürlich zum Teil auch Spekulationen, und dennoch muss ich persönlich schon sagen dass es mich sehr ärgert, wenn Google im Rahmen seiner Standarts die Werbung auf anderen Seiten stark einschränkt (da diese ja fast immer mit Bezahlung und Links zu tun hat), seine eigenen Suchergebnisse aber mit Werbung immer mehr vollstopft. Seit dem nun auch noch die “Gelben Seiten” - also die Eigeneinträge von Firmen die aus einer Stadt kommen - über den Suchergebnissen stehen, wird es immer unübersichtlicher.

 

Google Monitor

Es gibt ein sehr nützliches und kostenloses Tool, durch das sich erfahren lässt, auf welcher Position man bei welchem Suchbegriff von Google gerankt wird. Das kann zwar alles auch händisch geschehen, jedoch ändert sich das Ranking beinahe täglich und einmal eingebene Suchbegriffe können mit dem Tool auf Knopfdruck immer wieder abgefragt werden.

Download hier: Google Monitor